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Bremen Marathon 30.9.2007

Bremen Marathon 30.9.2007

Startvorbereitung für den Bremen-MarathonDer 3. Bremen-Marathon der “Neuzeit”. Nach dem ich den alten Bremer Marathon immer sehr gemocht habe, war ich sehr gespannt auf den Nachfolger. Einen Dämpfer gab es bei der Online-Anmeldung. Hier sollte ich mich über eine Agentur anmelden und irgendetwas unterschreiben, dass man meine Daten weiterverwenden möchte. Da habe ich dann lieber die Variante Nachmelden vorgezogen. So fuhr ich etwas früher los und ergatterte einen Parkplatz in der Nähe des AWD-Domes, der früher Bürgerpark-Halle hieß.

Marathonis erwarten den Start zum Bremen-MarathonVor bei an der Bürgerpark-HalleDer Bremer Roland begrüßt die Teilnehmer am Bremer Marathon

 

Die Nachmeldung klappte super schnell, während ich sehr lange Schlangen bei der Startnummernausgabe vor Voranmelder bemerkte. Auch an der Kleiderbeutelabgabe bildeten sich sehr lange Schlangen. Ich konnte dem aus dem Wege gehen und mich in aller Ruhe im Auto umziehen.

Der Kurs des Bremen-Marathons führt durch die InnenstadtBremen-Marathon in einem WohngebietDas Marathon-Feld an Bremer Bürger-Park

Das Wetter war uns Läufer eigentlich richtig gut, für die Zuschauer weniger. Es war kaum windig bei 12 Grad. Vor dem Start war es trocken, und pünktlich mit dem Startschuss fing es leicht an zu nieseln. Vorsichtshalber hatte ich meine super leichte dünne Regenjacke von NewLine in der Gürteltasche mit, zusammen mit dem Fotoapparat, Taschentüchern, Autoschlüssel und Kopie von meinem Ausweis (habe ich vorsichtshalber immer dabei).

Die Strecke war gegenüber dem alten Marathon völlig verändert. Es ging kreuz und quer durch die Stadt. An einigen Stellen war eine super Stimmung durch die Zuschauer, es gab auch Abschnitte praktisch ohne Zuschauer, an denen man sich gut auf den Lauf konzentrieren konnte. So habe ich es gerne. Die längere Strecke an der Weser entlang gefiel mir sehr gut. Leider erlebte ich nicht mehr den Lauf durch das Weserstadion, da ich mir bei km 19 eine starke Zerrung zuzog. Das war schon bitter. Da ich zu dem Zeitpunkt nicht allzu weit von Start und Ziel entfernt war, humpelte ich zu notgedrungen zur Bürgerpark-Halle zurück, an der schon bald der erste Läufer eintraf. Um mein Bein zu schonen, fuhr ich nach Hause ohne mich weiter umzusehen. Nicht ohne mir zu schwören, im nächsten Jahr wieder zu kommen, um das Werk zu vollenden.

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